view this site in english


Fördergemeinschaft zur Erforschung der Sensorischen Verarbeitungsprozesse

 Die SENS Research Group (SRG) ist eine gemeinnützige Fördergemeinschaft, die sich die Erforschung der unbewussten sensorischen Verarbeitungsprozesse (Sensory Processing Sensitivity = SPS) zum Ziel gesetzt hat.

Es werden theoretisch untermauerte Methoden, beispielsweise das SENS-E-Screening-Verfahren, zu ihrer experimentellen und klinischen Untersuchung zu entwickelt. Mithilfe dieses Verfahrens konnte erstmals der Zusammenhang zwischen der SPS und den Erkrankungen des atopischen Formenkreises, z. B. Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen und den Allergien nachgewiesen werden (Liffler P., Peters E., Gieler U., 2019).

 

In einer zweiten Untersuchung stellte sich auch die Abhängigkeit der häufigsten psychischen Störungen, beispielsweise der Angststörungen und der unipolaren Depressionen von der erhöhten SPS heraus (Liffler P., Fölster-Holst R., Gieler U. u, Peters E., 2020). Diese Erkenntnisse ermöglichen erstmals ursächliche Behandlungen, die zu erheblichen Einsparungen an Medikamenten ermöglichen. Im Rahmen klinischer Studien an großen Stichproben sollen die Effizienz der neuen präventiven und therapeutischen Möglichkeiten untersucht werden. 


Was versteht man unter Sensory Processing Sensitivity (SPS)?

Das Empfinden eines einheitlichen Bewusstseins, das Gefühl selbstbestimmt zu handeln und Entscheidungen zu treffen, ist offenbar eine Illusion. Aktuelle Studien zeigen, unser Denken und Handeln wird mehr von der sensorischen Verarbeitungsempfindlichkeit, d. h. unbewussten Prozessen bestimmt als wir bislang fürchteten.


Prof. Dr. med. Eva Peters, Justus-Liebig-Universität Gießen

Leitung Psychoneuroimmu-nologie Labor, Aufklärung und Vermittlung von Zusammenhängen zwischen Stress in seinen unter-schiedlichen Qualitäten und den neuroimmunologischen Zusammenhängen bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis und Hautkrebs. Erforschung der Wirkung und Effizienz von psychosozialen Interventionen.

Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Universitäts-klinikums Gießen und Marburg - Standort Gießen

Stellv. Leiter und leitender klinischer Oberarzt an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie (Leiter: Prof. Dr. Johannes Kruse). 

Prof. Dr. med. Regina Fölster-Holst, Universitäts-klinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Expertin für das atopische Ekzem (Neurodermitis), Allergien und pädiatrische Dermatologie. Vorsitzende des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen in Norddeutschland und der Arbeitsgemeinschaft der Pädiatrischen Dermatologie in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Seit 2016 ist Prof. Fölster-Holst Präsidentin der European Society for Pediatric Dermatology (ESPD).

Dr. med. Peter Liffler,    

SENS Research Group

Bis 2019 leitender Arzt der Kinderfachklinik Bellevue für Erkrankungen des atopischen Formenkreises. 2016 Entdeckung der Abhängigkeit atopischer Erkrankungen von der Sensorischen Verarbeit-ungsempfindlichkeit.


Forschung braucht Förderung

Die randomisierte und kontrollierte Studie (RCT) ist in der medizinischen Forschung das nachgewiesen beste Studiendesign, um beispielsweise eine eindeutige Aussage über die Wirksamkeit eines Therapieverfahrens zu treffen. Diese Untersuchungen sind aufwendig und teuer. Nicht wenige vielversprechende medizinische Verfahren sind an dieser finanziellen Hürde gescheitert. Auch traditionsreichen und bewährte komplementärmedizinische Verfahren wurden wegen des fehlenden Nachweises solcher Studien die Anerkennung verwehrt. 

Dieses Schicksal soll unser Forschungsprojekt nicht erleiden. Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann können Sie dies mit Ihrer Mitgliedschaft in der Fördergemeinschaft (Jahresbeitrag 50 Euro) oder einer steuerlich abzugsfähigen Spende tun. Gleichzeitig wenden wir uns mit Förderanträgen an alle im Gesundheitswesen engagierte Institutionen und Verbände.

 

Außerdem brauchen wir möglichst viele freiwillige Probanden für unsere Studien, deshalb freuen wir uns über eine anonyme Teilnahme am SENS Test sehr. Wenn Sie von unserer Arbeit überzeugt sind, teilen Sie unser Projekt gerne mit Ihren Freunden und Bekannten auf Social Media. Das alles hilft unserer Forschung und in Zukunft hoffentlich vielen Menschen.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse